Die zunehmende Thematisierung des Umweltproblems bringen immer wieder neue Lösungsansätze hervor. Viele Lösungsvorschläge für regenerative Energiequellen sprengen die üblichen Maßstäbe, doch nun bietet der Designer Agustin Otegui einen innovativen Ansatz für die Energiegewinnung. Denn seine Idee der „Nano-Vent-Skin“ basiert auf einen sehr viel kleineren Maßstab.
photo by http://nanoventskin.blogspot.com/
Es ist die komplexe „Nano-Vent-Skin“ Technologie, die für eine „grüne“ Revolution sorgen soll. Hierbei werden verschiedene Aspekte in einer einzigen Lösung vereint. Jede Turbine wird durch Wind angetrieben und erzeugt durch chemische Reaktionen Energie an jeder Anbindung. Die Struktur der Außenfläche soll dabei durch das absorbieren des Sonnenlichts Energie erzeugen. Die Innenfläche soll dahingegen CO2 absorbieren. Mittels Nanofibers soll die Energieübertragung stattfinden, dabei sollen Microorganismen auch für die Reparatur eingesetzt werden.
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Nun zusammenfassend ist dieser Lösungsansatz genau so utopisch wie die Großprojekte mancher Ingenieure, doch verbirgt sie eine neue Betrachtungsweise des zukünftigen Umweltbewusstseins. Die Zukunft könnte vielleicht ja in den Bereichen liegen, wo momentan große Forschungssprünge stattfinden. Dabei träumen die Wissenschaftler schon längst von der Verwendung von Microorganismen, sowie der Nano-Technologie. Daher finde ich diese Idee persönlich eine sehr gut gelungene und veranschaulichte Darstellung einer möglichen Energiequelle. Ich hoffe, sie kann eine gute Inspirationsquelle für andere sein.
„Wer sitzt nicht gern bei Sonnenschein auf einer großen Gartenterrasse oder lässt im Vorgarten des Eigenheims die Gedanken schweifen. Nur der Regen vertreibt wahre Frischluftfans von ihren Lieblingsplätzen. Doch auch der kann sich mit dem sogenannten Allwetterdach nicht mehr einmischen. Das Allwetterdach ist eine Pergola, die sich mit einem kurzen Handgriff zu einem vollständig geschlossenen Dach verwandeln lässt. Das Dach besteht aus vielen kleinen beweglichen Lamellen, an deren Unterseite ein Winkelblech befestigt ist.
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Das Gegenstück befindet sich an der Oberseite der benachbarten Lamelle. Beide Winkelbleche verzahnen sich beim Schließen. Auf diese Weise kann kein Regen zwischen den Lamellen eindringen. Das Dach mit den Lamellen funktioniert gleichzeitig als Dachrinne. Da es leicht geneigt ist, fließt das Wasser seitlich weg und wird über ein Rinnensystem und ein Fallrohr sicher abgeleitet. Kommt dann die Sonne wieder heraus, lässt sich das Allwetterdach mit dem gleichen Handgriff wieder öffnen.
Das muss nicht vollständig geschehen, denn die Lamellen sind stufenlos einstellbar. So ist es bei Sonnenschein auch möglich, das Dach nur halb zu öffnen und noch ein bisschen Schatten im Vorgarten oder auch Balkon zu lassen. Durch die Öffnung entsteht eine Kaminwirkung, bei der angestaute warme Luft nach oben entweichen kann. „ Text by MDR
"What is the digital revolution and how is it affecting the way we conceive the modern, urban home? Digital Architect profiles Shadi Shahrokhi, inventor of the revolutionary Trak-Kit system and principal of Shadi + company a New York-based design studio. A self-proclaimed audio and videophile, Shadi is at the center of the convergence of technology and design which allows for an increasingly democratized digital world. He addresses issues of mobility, efficiency, and elegance and explores new ways of conceiving and realizing the environments where we live, work, and play. First-person observation and Shadi's own words shed light on an architect whose visionary work is defining new ways for consumers to integrate digital technology into their homes."
Giselbrecht´s architektonische Antwort besteht in einem zeitlos ästhetischen Grundkonzept, das in Summe einen vollkommen unaufdringlichen Eindruck bewirken würde. Wäre da nicht dieser 10 Tonnen schwere Schattenspender, der sich leicht wie Papier verformen lässt und nahezu unendlich viele Gestalten annehmen kann.
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Die völlig neuartige Konstruktion besteht im Wesentlichen aus tragenden und beweglichen Elementen. Tragend sind die an der polygonalen Glasfassade befestigten Edelstahl-Schwerter, auf die senkrechte Edelstahl-Führungsschienen montiert wurden. In diesen Schienen befinden sich die Rollapparate und Elektro-Getriebemotoren, die mittels Laufwagen und speziellen Lagerungen 112 Elemente bewegen. Bei diesen beweglichen Teilen handelt es sich um perforierte, pulverbeschichtete Leichtmetall-Kassetten, die von den insgesamt 56 Motoren und einem BUS/SPS-Steuerungssystem in allen drei Dimensionen stufenlos bewegt werden können und für die unglaubliche Verwandlungsfähigkeit der Fassade sorgen. Wobei sämtliche funktionellen und bauphysikalischen Anforderungen, wie Wetter- und Windbeständigkeit, Brandschutz, Sonnenschutz etc., natürlich problemlos erfüllt werden.
Origami aus Metall
Bei geschlossener Fassade dringt das Licht wie durch einen zarten Stoff in den Schauraum. Die Menge an natürlichem Licht reicht dabei vollkommen für die Präsentation aus. Die Sicht nach außen bleibt frei. Im Raum herrscht ein angenehmes Klima, ohne dass man dafür zusätzliche Kühlenergie benötigen würde. Zum Öffnen werden die Leichtmetall-Kassetten im Sturzbereich nach oben und im Parapetbereich nach unten gefaltet und mutieren so zu Vordächern. Für Mag. Astrid Kiefer, Geschäftsführerin und Bauherrin, erfüllte sich damit auch der ausdrückliche Wunsch, den Panorama-Blick in die unverbaute Landschaft genießen zu können. Das wahre Spektakel geht aber dann über die Bühne, wenn die 56 Kassetten-Paare individuell gesteuert in Bewegung gebracht werden. Der Vergleich mit der Falttechnik des Origami drängt sich dabei unweigerlich auf. Leicht wie Papier und lautlos können binnen 30 Sekunden nahezu unendlich viele Fassaden-Ansichten und damit Aussichten eingestellt werden. Einige besonders attraktive Positionen sind natürlich fix programmiert und können in eigenen Bewegungs-Sequenzen gleichsam wie ein Film aufgeführt werden.
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Hausgemachte Technik Auf dem Niveau des gestalterischen Entwurfs von Ernst Giselbrecht befindet sich auch die gesamte konstruktive Entwicklung, Fertigung und Montage, für die man selbstverständlich auf die hauseigenen Ressourcen bei Kiefer technic zurückgreifen konnte. So wurden spezielle Komponenten wie die synchronlaufenden Kettenantriebe oder die integrierten Spezial-Rollenführungen von den Werkzeugspezialisten im Haus entwickelt und gefertigt. Mag. Kiefer: “Mit dem neuen Ausstellungs-Gebäude haben wir uns einerseits einen Traum erfüllt. Andererseits sehen wir darin natürlich auch einen Kompetenzbeweis für unser Unternehmen. Es war insofern sicher keine leichte Aufgabe für Herrn Giselbrecht, aber ich meine, das Ergebnis macht uns beiden Ehre.“
's Baggers ist ein High-Tech-Restaurant in Nürnberg, Deutschland, dass aussieht wie eine Achterbahn.
Auf spiralförmigen Gleisen, gleiten Speisen und Getränke an die Tische der Gäste. Bestellt wird über einen Touchscreen, sodass keine Kellner benötigt werden. Das mit den Gleisen hat sich Herr Mack zum Patent anmelden lassen. Der Betreiber sieht nämlich einen großen Markt für das automatisierte Restaurant.
Mit diesem Konzept spare man enorme Kosten, denn verglichen mit einem herkömmlichen Fast Food Restaurant können in einem Fast&Good® Restaurant 60 - 80% der Mitarbeiter im Front End Bereich eingespart werden, da dort keine Bestellungen oder Bezahlungen mehr von ihnen abgewickelt werden müssen. Dies bedeutet ein Kosteneinsparungspotential von mindestens 200.000 Euro pro Restaurant pro Jahr.
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Dieses Restaurantkonzept ist ein echter Hingucker, der für jeden Gast viel Spaß und ein außergewöhnliches Restauranterlebnis bringen wird. Doch meiner Meinung nach, ist dieses System noch nicht ausgereift. Denn wie ich auch aus dem "Testbericht von Mega008" entnehmen konnte, passiert nach dem Essen was unerwartetes. Leibhaftige Kellnerinnen räumen die Teller und Gläser ab. Warum, so fragt man sich, bringen die gleichen Leute nicht auch das Essen zum Tisch – dann könnte man sich das ganze Schienensystem sparen. Also mein Appell an HeineMack, lieber dieses System weiter verbessern anstatt sich derart übertrieben zu präsentieren:
Zum Beispiel "Die HeineMack® GmbH isteine erfolgreiche Kombination aus innovationsstarker, kreativer, unkonventioneller Ideenschmiede und zuverlässigem deutschen Unternehmen für Erfindungen, die das Leben leichter und angenehmer machen."
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Ein Lösungvorschlag wäre zum Beispiel, das Transportsytem als ein geschlossene Gleisenstrecke zu betrachten, um so die benutzten Teller und Gläser über das Gleisensystem abzuführen. Diese würden dann zu eine dritte Ebene geführt, dort gespült und zur Küchenebene hochtransportiert. Dann müsste man auch ohne die Kellnern ,die für das Abräumen und Spülen zuständig sind, auskommen. Und wenn man auch clevere automatische Geschirrspülgeräte einsetzt...
Wie gesagt, das System ist noch nicht ausgereift, doch jede Innovation muss sich weiterentwickeln. So wie das Schienenkonzept. Trotz allem hat dieses Restaurant Zukunftpotenzial. Mal sehen was draus wird! Ich jedenfalls werde es bestimmt bald besuchen!
photo by http://www.mediaarchitecture.org/wp-content/uploads/2006/06/PR_2003_hyposurface_002_p.jpg
"Bei der "Aegis Hyposurface" handelt es sich um ein Stück Prototyp-Fassade, die computergesteuert verschiedenste Aktionen wie Wellenbewegungen, Faltungen, Knicke, Ausbeulungen usw. ausführen kann, und das jeweils unterstützt durch farbiges Licht. Genaugenommen stellt der Prototyp eine Übergangsphase dar zwischen kinetischer Kunst und Architektur, bei der sich neue – virtuelle - Medien mit "realen", also haptisch und visuell wahrnehmbaren Aktionen verknüpfen lassen. Die Architekten gehen dabei noch einen Schritt weiter, in dem sie von einer "animierten" – also beseelten – Oberfläche sprechen, die von sich aus zu Reaktionen auf unterschiedliche Umfeldveränderungen fähig ist. Der Name "Aegis" ist dabei symbolträchtiges Programm: Pallas Athene, die griechische Göttin, trägt in ihrer Kriegsrüstung nicht ein konventionelles Schutzschild, sondern auf dieser mit Ziegenfell bespannten Metallscheibe zeigt sie offen sichtbar Trophäen wie die Haut des Giganten Pallas und den abgeschlagenen Kopf der Medusa – einerseits ein Werkzeug der Verteidigung, andererseits ein Mittel der Abschreckung sowie gleichzeitig ein Zeichen von Selbstdefinition, Bezeugen eines Standpunkts." 1
photo by http://www.baunetzwissen.de/imgs/21535783_6252c4101a.jpgphoto by http://hyposurface.org/photo by http://hyposurface.org/
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
„Mit seinem Teehaus für das Museum für „Angewandte Kunst“ in Frankfurt hat der Architekt Kengo Kuma ein Werk geschaffen, das die Grundpfeiler japanischer Kultur beispielhaft vorführt: Tradition und Innovation. Zeigt das Äußere dieses luftgestützten Gebäudes eine futuristische Struktur, so folgt dessen Einrichtung den Gestaltungsprinzipien, wie sie sich im 16. Jahrhundert unter Seno Rikyu(1522-1591) entwickelten."
Im Allgemeinen dient ein japanisches Teehaus als ein Raum, in dem Körper und Geist eins werden können. Um dies wirkungsvoll auszudrücken, wird bewusst der Raum des Teehauses verkleinert. Man sitzt in einem Raum, wo man die Wand ummittelbar vor Augen hat und die Decke so niedrig ist, dass man sich beim Aufstehen fast den Kopf stoßt. Teemeister haben entdeckt, dass auf extrem engem Raum die Sinne geschärft werden und man stärker auf äußere Reize reagiert. In Kombination mit dem Ritual des Teetrinkens, verschwinden so die weltlichen Gedanken und Körper und Geist verschmelzen zu einer Einheit.
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
Nun zum Teehaus des Museums für Angwandte Kunst in Frankfurt.
Das Teehaus sieht äußerlich sehr futuristisch aus. „In seinem Inneren empfindet man eine schwebend-leichte Weite und ein eigenartiges Gefühl der Schwerelosigkeit und man kann den Sonnenstand und die Veränderungen ihrer Helligkeit wahrnehmen. Bei Dunkelheit gleicht das Teehaus einem überdimensionalen Lichtkörper.
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
An dem Entwurf dieses Teehauses waren im Großen und Ganzen 2 Bedingungen geknüpft: Das Teehaus sollte auf einem kleinen Hügel neben dem Museum stehen und das Risiko mutwilliger Beschädigung war zu berücksichtigen.
Daraufhin entwickelte Architekt Kengo Kuma im Rahmen des deutsch-japanischen Kulturaustausches und in enger Zusammenarbeit mit formTL, 2 Jahre lang das Teehaus, bevor die erste Installierung im Sommer 2007 innerhalb von nur 20 Minuten stattfinden konnte.
Die Installation kann nämlich jederzeit auf und abgebaut werden. Diese Mobilität des Teehauses erfolgt durch die luftgetragene Konstruktion. Diese wiegt nur 180 Kilogramm und funktioniert sogar ohne Luftschleuse. Dies ist möglich durch eine doppelwandige Membranhülle. Beide Hüllen sind an der Aufstandfläche luftdicht miteinander verschweißt und pro m² Oberfläche 4 bis 5 mal mit dünnen Kunststoffseilen gekoppelt. Die Haut des Teehauses besteht aus halb transparente Tenara Textile, dass durch ein hochfrequent-Schweißgerät mit einander verbunden werden.
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
Während des Planungs- und Designprozesses mussten viele Hürden überwunden werden. Dazu gehörten auch kulterell bedingte Probleme, wie zum Beispiel die Frage, wie man ein leichtes und vornehmes „weiches“ Gebäude vor Vandalismus schützen kann. Während die japanische Seite eher entspannt war und die Situation vermutlich unterbewertete, wartete die deutsche Seite mit Wort-Case-Szenarien auf.(Sie gipfelte in dem erschreckenden Vorschlag, das Teehaus in ein Stahlhaus einzupacken). Um auch eine sturmfeste Tragfähigkeit(Windkraft 100 km/h) zu gewährleisten, muss ein kontinuierlicher Luftdruck von 1500 Pascal herrschen, die Konstruktion mit der Fundamentplatte verankert sein und eine Distanz der Membranen in Firsthöhe 1 Meter betragen. Geräuschlosigkeit wird durch einen hochgradig gedämpften mobilen Apparat, der in etwa 20 Meter Entfernung vom Teehaus installiert ist, fast erreicht. Er bläst leise entfeuchtete und warme Luft durch ein unterirdisches Röhren- und Schlauchsystem zur Einblassstutzen am Teehaus.
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
Maße Grundfläche 32 m² Randlänge: 20 m² Kissenvolumen 35m³ Hauptmaße: 9m (L) x 4,6m (B) x 3,4 (H)
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
Da das Projekt als Non-Profit-Aktion begann, dauerte es entsprechend, bis sich das Team ein gemeinsames Ziel geschaffen hatte und Struktur, Geld und Arbeitsteilung gefunden wurde. Doch schlussendlich zählte einzig der Geruch und Geschmack einer Tasse Tee!
Das Buch zum Teehaus besitzt weitere Information zur Geschichte eines Teehauses, Geschichte der Luftarchitektur sowie viele Details des Teehauses von Kengo Kuma.